Montag, 6. September 2010
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Buch
Garou: Ein Schaf-Thriller
Rezensionen von Lesern:Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für die Fans der Schafsherde um Leitwidder Othello. Die Autorin hat es geschafft nach ihrem Erstlingswerk (dem Schafskrimi Glennkill) noch einen "draufzustetzen". Entstanden ist nun ein SchafsTHRILLER, der dem geneigten Leser die ein oder andere Lachattacke beschert.
Man muss beim Lesen diese Schafe einfach gern haben, wenn sie z.B. versuchen den Mond zu fressen, Mopple die Zucchini aus dem Fernseher fressen möchte , sie aber hinter dem Gerät nicht findet oder die Schafe über den bestialischen Ziegengeruch lästern. Ich könnte noch viiiiiele weitere Beispiele aufzählen, möchte aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten.
Positiv hervorzuheben ist auch, dass die Autorin sich diesmal auch Zeit gelassen hat, mehr Schafe ins Zentrum der Handlung zurücken. So stehen diesmal nicht nur Othello, Sir Ritchfield, Mopple und Miss Maple im Vordergrund sondern z.B. auch Lane, Cloud (das wolligste Schaf der Herde) oder auch das Winterlamm, welches sich auf ständiger Suche nach seinem Namen befindet. Dies bringt Abwechslung in die Handlung und lässt die Geschichte nicht langweilig werden.
Wer nach dieser Rezension allerdings denkt das Buch wäre eine art Slapstick-Roman hat weit gefehlt, denn trotz aller komischen Momente ist Spannung garantiert, bis zum Schluss ist offen was es mit dem Garou letztendlich auf sich hat. So ist die Spannungskurve diesmal deutlich großzügiger gespannt als im Erstlingswerk von Leonie Swann.
Ein bisschen Angst habe ich lediglich vor einem 3. Band. Nach dem die Schafe zu Hause in Irland und nun in Frankreich "ermittelt" haben, weiß ich nicht worüber ein abwechslungsreiches gutes 3. Buch handeln sollte...
Endlich bin ich dazu gekommen, "GAROU" zu lesen - und ich hatte unglaublich viel Spaß dabei!
Klar, es ist keine Weltliteratur - aber einfach bezaubernd! GAROU schafft es, absolut lustig zu sein und trotzdem Spannung aufzubauen. Wann kann man schon mal bei einem Thriller laut lachen? Bei GAROU konnte ich das an sehr vielen Stellen!
Leonie Swann hat ihr Erstlingswerk GLENNKILL mit GAROU bestens fortsetzen und noch toppen können.
Ihr Stil ist erfrischend anders. Mit kurzen Sätzen schafft sie es, mehr auszudrücken, als viele andere mit endlosen Wortketten. Außerdem passt das wunderbar zu den Schafen.
Diesmal kommen zu den Schafen auch noch Ziegen - von der eine einen ganz besonderen Part einnimmt.
Ich bin absolut begeistert von diesem Buch - und ich hoffe, es folgen noch viele weitere Bände um Sir Richfield, Othello, Miss Maple, Mopple und all die anderen Schafe!
Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen! Es ist immer wieder eine Freude, die kleinen sprachlichen Feinheiten zu entdecken, oft muss man schmunzeln oder kann herzhaft lachen! Lohnt sich zu lesen!
Nachdem ich am Ende von "Glenkill" die Schafe bitter vermisst habe, habe ich mich nun sehr auf ein Wiederhören mit ihnen gefreut.
Und da waren sie wieder - Miss Maple, Othello, Zora und alle anderen, Rebecca war dabei, ihre kartenlegende Mama mischt mit, eine Ziegenherde - ganz besonders eine mit Identitäskrise - und einige mysteriöse Franzosen auf einem geheimnisvollen Schloss.
Der Plot, vor allem die Auflösung, ist auch dieses Mal wieder sehr konstruiert. Dennoch - diese Schafherde macht mich glücklich! Ihre naiv-kluge Sichtweise der Dinge geben mir das Gefühl, über den Dingen zu schweben, ihre ausgefeilten, spinnigen und besonderen Charaktere geben mir das Gefühl, sie könnten meine Freunde sein und der wortwörtliche Wortwitz geben meinem Bauch das Gefühl, ständig zum Lachen gekitzelt zu werden.
Andrea Sawatzkis Stimme hat mir in "Gut gegen Nordwind" nicht besonders zugesagt. Ihre Stimme klingt für mich naiv, was mir dort Genuss nahm, hier aber wunderbar passt und das Hörbuch zum Hörvergnügen macht.
Noch nie habe ich am Ende eines Hörbuches gleich wieder von vorne begonnen - bis jetzt...
Lange habe ich auf die Fortsetzung meines absoluten Lieblingsbuchs Glennkill gewartet. Aber so richtig glücklich bin ich nicht mit ihr geworden.
Die Idee, freche, schlaue, gewitzte Ziegen und ein nie geschorenes Höchstwahrscheinlichschaf mit auf die Wiese zu nehmen, hat mir gefallen. Auch der verlorene Ziegenzwilling ist eine anrührende, schöne Idee. Insgesamt kommt mir die Geschichte aber irgendwie behäbiger vor als Glennkill, es passiert so wenig und das wenige wirkt ein bißchen künstlich. Auch haben mich die relativ vielen Leute gestört und den Hirtenhund fand ich entbehrlich- weil irgendwie oberflächlich beschrieben. Und trotzdem- ich freu mich schon wieder auf den dritten Band...:-)Ob wohl die Ponys darin eine Rolle spielen?